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14.10.2011

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
www.usinger-anzeiger.de.
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Wandern das eigene Wohlbefinden verbessern
Wander-Fitness-Pass des Wanderverbands auch beim Usinger Taunusklub
erhältlich
Usingen (br).
Wandern hat in der Beliebtheitsskala der sportlichen Betätigungen einen der
vordersten Plätze erobert. Wandervereine halten ein vielfältiges und
attraktives Angebot an Wanderungen und Aktivitäten bereit. Um entsprechende
Anreize für das „Wandervolk“ zu geben, hat der Deutsche Wanderverband im
vergangenen Jahr einen Wander-Fitness-Pass herausgegeben.
Er soll eine Alternative
zum Erwerb des Sportabzeichens sein und einen Anreiz zum Wandern liefern.
Mit dem Wanderpass einher geht auch ein möglicher Erwerb des deutschen
Wanderabzeichens. Der Pass fungiert als Nachweis der erlaufenen Kilometer.
Er ist ferner ein Dokument, das verschiedene Krankenkassen anerkennen und
das dem Wanderer Bonuspunkte oder eine Prämie zwischen 30 und 50 Euro
einbringt. Bewusst hat der Deutsche Wanderverband für die neue
Wander-Pass-Initiative die Krankenkassen mit ins Boot geholt.
Nach dem Motto „Jeder
Schritt hält fit“ erinnert der Deutsche Wanderverband an die Vielfalt des
Wanderns. Ob im Verein oder mit Freunden, ob Nordic Walking,
Fernwanderungen, Gesundheitswandern, Radwandern oder wandern mit
Schneeschuhen oder Langlaufskiern, die Palette der Möglichkeiten scheint
schier endlos zu sein.
Der Verband belohnt die
Aktivitäten der „Wandersleut“ mit dem Deutschen Wanderabzeichen, das
differenziert nach Altersgruppen erworben werden kann. So erwandern Kinder
innerhalb eines Kalenderjahres 100, Jugendliche 150 und Erwachsene 200
Kilometer. Die Mindestkilometeranzahl wird in mindestens zehn
Einzelwanderungen erreicht. Bei Mehrtagswanderungen werden maximal drei Tage
gewertet, und zwar die Tage mit den längsten Etappen. Die Teilnahme an einer
geführten Wanderung wird im Wander-Fitness-Pass eingetragen und von einem
Wanderführer unterschrieben. Sind die Anforderungen erfüllt, kann der Pass
beim Mitgliedsverein in der Region, wie beispielsweise beim Usinger
Taunusklub, eingereicht werden. Dann winkt dem aktiven Wanderfreund eines
der erwanderbaren Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Um eines der
Wanderabzeichen zu erlaufen, ist eine Mitgliedschaft in einem der
Wandervereine nicht erforderlich.
Im Usinger Taunsuklub
läuft die Sache mit dem Wanderpass langsam an und ein entsprechender Stempel
wurde angeschafft. Bronze lacht, wenn die Anforderungen einmal erfüllt sind.
Silber winkt, wenn sie drei Mal gemeistert und Gold, wenn sie fünf Mal
erfüllt worden sind. Pro Kalenderjahr kann der Marschierer das
Wanderabzeichen nur einmal erringen.
Jeder
Schritt hält fit“
Der Deutsche
Wanderverband ist der Dachverband von 57 Mitgliedsvereinen mit über 3000
Ortsgruppen, zu denen auch der Taunusklub als Mitgliedsverein und der
Zweigverein Usingen als Ortsgruppe gehören. Der Dachverband hat die
Initiative „Let`s go – jeder Schritt hält fit“ als eine
Gesundheitsinitiative für mehr Bewegung ins Leben gerufen. Schon Kinder
sollten demnach wandern und der Verband setzt sich für regelmäßige
Wandertage in Schulen ein.
Die Adressen
verschiedener Wander-Experten sind im Wander-Fitness-Pass abgedruckt. Sie
markieren und pflegen in Deutschland auf ehrenamtlicher Basis 200000
Kilometer Wanderwege. Alleine im Bereich des Taunusklubs sind es 2200
Kilometer. Der Usinger Taunusklub pflegt mit seinen Markierungswanderungen
eine Strecke von 70 Kilometern Länge.
Weitere Informationen
zum Wander-Fitness-Pass gibt es bei der Geschäftsstelle des Taunusklubs in
Bad Soden, Telefon 06196/23322 oder per E-Mail über taunusklubev@aol.com. |
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02.08.11

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de.
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Romantisches Sommerfest bei den Tauniden
Alljährlich lädt der Taunusklub zum Sommerfest, das mit einem
großen Lagerfeuer endet.
Usingen
(msc). Ein Mal in der
Woche muss es sein, ein Treffen unter Freundinnen. Früher wanderten Rosa
Fritz, Wilhelmine Becker und Margarete Schmidt mit dem Taunusklub. Doch
jetzt im Alter ist das so eine Sache mit dem Wandern. Zum wöchentlichen
Treffen im Usinger Eiscafé gehen die drei Frauen aber selbstverständlich zu
Fuß, was in ihrem Alter längst nicht mehr selbstverständlich ist. Denn Rosa
Fritz ist 78 Jahre, Margarete Schmidt ist 87 Jahre und Wilhelmine Becker
immerhin 96 Jahre alt.
"Wandern hält eben doch jung", stellte die Tauniden-Sprecherin Brigitte
Huster am Samstag beim traditionellen Sommerfest der Wanderfreunde fest. Zum
11. Mal traf sich die große Wanderfamilie auf ihrem Festplatz in der Nähe
des Schützenhauses. Dort wartete nicht nur ein aufgehäufter Holzhaufen auf
die Tauniden, der aber erst bei Dunkelheit entzündet wurde und die nötige
Wärme und Gemütlichkeit bei dem kalten Wetter verbreitete. Es standen auch
Kaffee und Kuchen bereit. Sobald die Flammen am Abend prasselten, rückten
alle rings um die Feuerstelle näher zusammen, denn nun wurde gesungen. Und
da waren die kühlen Temperaturen egal. Gemeinsam singen und ins Feuer
schauen löste auch bei den drei Ältesten unter ihnen eine besondere Stimmung
aus. |
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2010 |
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Artikel |
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22.06.2010

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
www.usinger-anzeiger.de.
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Usinger
Taunusklub feiert in Stadthalle 125-jähriges Jubiläum - Teil 2
Passende Angebote für Wandel der Altersstruktur- Auch kleinere Wandertouren
im Angebot
USINGEN (br). Ganz im Zeichen eines großen Wanderertreffens stand am
Sonntag die Usinger Stadthalle. Die Usinger Wanderfreunde feierten ein
stolzes Jubiläum. 125 Jahre sind seit der Vereinsgründung ins Land gegangen.
Da passte der Anlass gut, um den stattlichen Geburtstag mit dem
Taunus-Wandertag (der UA berichtete) zu kombinieren.
Aus allen Himmelsrichtungen kamen rund 400 Wandersleut am Sonntag in der
ehemaligen Kreisstadt zusammen. Zu Fuß, mit dem Auto oder mit der Taunusbahn
angereist, versammelte sich die Taunusklub-Familie zur Mittagszeit in der
Stadthalle. Hier sorgte mit herzhafter Kost, wie Leberkäse, Suppe oder
leckerem Kuchen für Süßmäuler, der Ausrichter gemeinsam mit Leuten aus den
Reihen des Gesangvereins "Walther von der Vogelweide" dafür, die Wanderschar
mit Speis und Trank zufriedenzustellen. Rund 50 Mitglieder aus den Reihen
des Jubelvereins waren im Einsatz.
Auf der Rednerliste der eingeladenen Ehrengäste stand auch der oberste Chef
der Tauniden Bertram Huke, Vorsitzender des Gesamt-Taunusklubs. Wie bereits
seine Vorredner nahm er sich in seinem Grußwort ebenfalls des demografischen
Wandels in der Altersstruktur an, die in einem Wanderverein besonders
ausgeprägt ist und durch entsprechende Angebote kompensiert wird.
Praktisches Beispiel ist das Angebot von kleineren Wandertouren. Diese Form
des Wandervergnügens hält seit Jahren auch der Usinger Mitgliedsverein
bereit, wo kleinere Wanderungen unter 15 Kilometer Länge im Angebot sind.
Gemeinsam kommen dann die "Wandervögel" der unterschiedlichen Touren zur
Einkehr zusammen. Huke ehrte im Rahmen des Festaktes Rolf Dieter Mielke aus
Usingen, der wiederholt und seit Jahren als Wanderführer die kleinen
Wandertouren anführt. Der Gesamt-Taunusklub Vorsitzende versäumte es nicht,
aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums die hervorragende Arbeit im Usinger
Taunusklub zu würdigen.
Dem schloss sich ein Gratulationsreigen von Zweigvereinen aus Oberursel,
Grävenwiesbach, Oberreifenberg, Fischbach, Bad Soden, Schmitten, Königstein,
Nied, Köppern, Neu-Anspach, Butzbach, Limburg, Bad Nauheim und Lorsbach an.
Glückwünsche gab es auch von Vereinen, wie den Wanderfreunden aus Wehrheim,
die nicht dem Gesamtverein angehören. Zahlreiche Gratulanten hatten
Umschläge im Gepäck, sodass sich die Innentasche der Trachtenjacke von
Vorsitzendem Horst Reinmöller mehr und mehr füllte. Sogar der befreundete
Posaunenchor, der den Festakt mit festlicher Musik umrahmte, hatte ein
Geschenk mitgebracht. Jubiläumsfeier und Taunuswandertag in Usingen klangen
aus mit der Ausgabe der Wimpelbänder an die Mitgliedsvereine und dem
gemeinsamen Singen eines Wanderliedes. Der Taunuswandertag 2011 findet nach
dem Hessentags-Festzug in Oberursel, dann als "Gipfeltreffen" der Wanderer
in Frankfurt-Nied statt.
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21.06.2010

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
www.usinger-anzeiger.de.
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Usinger
Taunusklub feiert in Stadthalle 125-jähriges Jubiläum - Teil 1
Frische Taunus-Luft als Jungbrunnen für Städter - Rückblick auf
Gründungsphase
USINGEN (br). Zu einem Mekka der Wandervereine wurde am Sonntag das
Buchfinkenstädtchen Usingen. Anlass für das "Gipfeltreffen" der "Wandersleut"
war der Taunus-Wandertag. Dieser wurde in Verbindung mit dem 125-jährigen
Bestehen des Taunusklub Usingen in der Stadthalle begangen.
Teilweise in Vereinskluft trafen die Wanderer aus den 26 Mitgliedervereinen
des Gesamtvereins zur Mittagszeit in Usingen ein. Die Marschierer konnten
sich an verschiedenen Speisen stärken und den Klängen des Musikvereins
Wernborn lauschen. Am Nachmittag wurden der Geburtstag und der
Taunuswandertag gebührend gefeiert. Mit der festlichen Ouvertüre "Zur Feier
des Tages" eröffnete der Usinger Posaunenchor den Festakt, der über Wochen
vom Vorstand der Usinger Tauniden vorbereitet worden war. Zum Posaunenchor,
der in diesem Jahr seine Gründung vor 50 Jahren feiern wird, hat der
Wanderverein ein besonderes Verhältnis. Dieses wird traditionell am
Maifeiertag auf dem Hessenkopf gepflegt.
Wanderverein-Vorsitzender Horst Reinmöller begrüßte die Wanderschar und alle
Gäste mit einem herzlichen "Frisch auf". Danach ging er auf die
Vereinsgeschichte des als Verschönungsverein gegründeten Clubs ein. Nach den
Wirren des Krieges baute Otto Momberger das Vereinsleben wieder auf und man
nahm sich verstärkt der Pflege des Wegenetzes an. Wiederholt schon hat der
Usinger Taunusklub den Taunuswandertag ausgerichtet. Reinmöller konnte von
steigenden Mitgliederzahlen im Verein (derzeit 150 Wanderfreunde), aber auch
von verschiedenen Aktivitäten, wie dem Müllsammeln entlang des 70 Kilometer
langen Wegnetzes, der Pflege der Taunusklub-Allee und dem Hessenkopf, wo
sich eine neue Standarte seit dem 1. Mai 2010 sich im Winde dreht,
berichten.
Staatsminister Jürgen Banzer der die Schirmherrschaft übernommen hatte,
lobte die Taunuslandschaft mit ihren Reizen als etwas Besonderes in Hessen.
Er erinnerte an den Gründungsgedanken, als einst die Stadt Frankfurt der
armen Landbevölkerung helfen wollte, indem Frankfurter ihr Geld im Taunus
ließen und sich an der frischen Luft sehr wohlfühlten. Diese Tradition und
die Bindungen zur heimischen Landschaft, so Banzer, wirkten bis heute wie
ein Jungbrunnen. Selbst die modernste Technik könne frische Luft und Natur
nicht ersetzen.
Für Landrat Ulirch Krebs war Erster Kreisbeigeordneter Uwe Kraft nach
Usingen gekommen. Er lobte das Miteinander am Taunuswandertag und betonte,
dass in der heutigen Zeit Flexibilität angesagt sei, um neue Mitglieder zu
gewinnen.
Steffen Wernard, neuer Bürgermeister der Stadt, freute sich, dass er zu
Beginn seiner Amtszeit an einem so bedeutenden Vereinsjubiläum teilnehmen
könne. "Der beste Weg zur Gesundheit ist der Wanderweg", dieses Zitat habe
gestern wie heute seinen besonderen Stellenwert, meinte der Bürgermeister.
Im
Namen der Usinger Vereinsgemeinschaft hatte zuvor Vereinsring-Vorsitzender
Bernhard Müller gratuliert. Die Gratulation Müllers war eingebunden in die
Liedvorträge der "Usi-Singers" die mit originellen Texten den Festakt
bereicherten. Heribert Daume kam als Fürst Walrad und übergab dem
Jubiläumsverein eine Urkunde aus dem Jahr 1905, die an die Einweihung des
Walraddenkmals im Schlossgarten erinnerte. Weiterer Bericht folgt. |
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06.05.2010

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
www.usinger-anzeiger.de.
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1885 erstmals auf
"Plattkopf" gewandert
Usinger Taunusklub hat im 125. Jubiläumsjahr eine neue Standarte auf dem
Hessenkopf angebracht
Usingen (br). Im Jubiläumsjahr des Usinger
Taunusklubs, der in diesem Jahr seinen 125.Geburtstag feiern kann, war der
Gang zum Hessenkopf verbunden mit dem Aufstellen einer neuen Standarte. Sie
löst die alte Stofffahne ab, die sonst auf dem 325 Meter hohen Heimatberg
der Usinger Tauniden, hoch über dem Usatal, wehte. Der Maifeiertag, als
höchster Feiertag des Taunusklub-Zweigvereins Usingen, hatte somit im
Jubeljahr 2010 einen ganz besonderen Stellenwert.
Mit Posaunen und Trompeten begrüßte das Bläserensemble des Usinger
Posauenchors, das seit 1967 immer bei der Maifeier mit von der Partie ist,
den Taunusklub und den angebrochenen Wonnemonat.
Da
durften bekannte Mai-Lieder zur Einstimmung und zum Mitsingen nicht fehlen.
Ebenso wenig fehlte Maibowle, mit der nicht nur auf den Wonnemonat
angestoßen, sondern auch die neue Standarte getauft wurde.
Taunusklub-Vorsitzender Horst Reinmöller nahm die Gelegenheit des Jubiläums
wahr, nicht nur das Vereinsjubiläum in den Mittelpunkt zu rücken, sondern
auch die Geschichte um den Hessenkopf. So war der Taunsuklub einst eine
Sektion, die unter dem Dach des Usinger Verschönerungsvereins beheimatet
war. Seminarlehrer Franke wurde 1885 erstmals Vorsitzender in der heute
125-jährigen Vereinsgeschichte. An Pfingsten 1887 wanderten erstmals Usinger
auf den "Plattkopf", wie der Hessenkopf damals hieß. Ab 1890 zog es die
Tauniden in der Frühe des 1. Mai auf den Hessenkopf. Zu nachtschlafender
Zeit um 5 Uhr ging es mit Wander- und Mailiedern auf den Lippen zum Hausberg
der Usinger Wandererzunft. In den 30-er Jahren wurde die Hissung einer von
den Vereinsmitgliedern angefertigten Fahne auf dem Hessenkopf Tradition.
Auch der "Hessenmüller" begrüßte mit einer Fahne auf dem Hessenkopf hin und
wieder die Wanderschar. Im Anschluss an die Fahnenhissung wanderten die
Tauniden nach Kransberg, wo in der Gaststätte von Alois Maibach mit
Hausmacher Wurst und Äppelwoi gefrühstückt wurde. 1965, so erzählte Horst
Reinmöller weiter, markierte Wanderfreund Willi Brühl den Weg zum
Hessenkopf. Wanderfreund Seng fertigte einen Fahnenmast aus Metall, so wie
er heute noch vorhanden ist. 1967 begrüßte erstmals der Posaunenchor der
evangelischen Kirchengemeinde Usingen unter Leitung von Gerhard Blecher die
Taunusklubler auf dem Hessenkopf.
Zum 100. Geburtstag des Usinger Zweigvereins wurde 1985 zu Ehren der
Wegewarte ein Gedenkstein gesetzt. Danach nahm sich Vorsitzender Reinmöller
in seiner Ansprache der neuen Fahne an. Die wurde in der Vergangenheit
mehrmals von Renate Anders repariert und mit einer neuen Jahreszahl
versehen. Die immer wieder stark in Mitleidenschaft gezogene Fahne musste
durch etwas Dauerhaftes ersetzt werden. Klaus Pistor, Werner Kastl, Werner
Nolte, Herbert Horn und Horst Reinmöller kreierten eine neue
Hessenkopfstandarte aus Edelstahl, beidseitig mit Folie beklebt und mit
Motiven versehen. So wurde am Maifeiertag der Fahnenmast umgelegt und die
kugelgelagerte Standarte angebracht. Reinmöller hofft, dass die neue Lösung
von Dauer ist und dankte Wanderfreund Werner Kastl, der einen Teil der
Kosten übernommen hat. Bei den Wanderfreunden fand die neue Standarte großen
Beifall und mit dem Gebet eines Wanderers war sie endgültig in Dienst
gestellt. Begeistert von dem neuen guten Stück im Jubeljahr 2010, zog die
Wanderfamilie auf "ihr Festgelände" am Steinhöhlchen, um das Ereignis und
den Maifeiertag gebührend zu feiern. Die Grillmeister hatten Steaks und
Würstchen aufgelegt und eine reichhaltige Auswahl an Kuchen stand auch
bereit. |
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04.01.2010

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
www.usinger-anzeiger.de.
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2010 wartet ein großes Jubiläum auf die
Tauniden
Taunusklub Usingen traf sich zur ersten Wanderung im neuen Jahr - Ziel war
der "Oberloh"
USINGEN (br). Gerade einmal 13 Stunden waren seit dem Neujahrsläuten
vergangen, als sich die Tauniden des Taunusklubs Usingen zu ihrer ersten
Wanderung im neuen Jahr trafen. Die Neujahrswanderung führte vom Neuen
Marktplatz,, über den Westerfelder Weg, am Neubaugebiet Schleichenbach II
vorbei, in Richtung Westerfelder Sportplatz, bis zur Sportanlage "Oberloh"
bei Wehrheim. Nach Überquerung der Bundesstraße 456 ging es auf dem Radweg
weiter bis zur Abzweigung ins Röllbachtal. Über den Wormstein, den Tannenhof
und den Usatalradweg führte der zwölf Kilometer lange Neujahrsrundgang,
geführt vom Vorsitzenden Horst Reinmöller, zurück nach Usingen. Hier kehrten
die rund 25 Marschierer im Gasthaus "Fürst Walrad" ein, um in gemütlicher
Runde den ersten Wandertag im neuen Jahr ausklingen zu lassen. Ein wenig
Schnee und Temperaturen von minus zwei Grad, sorgten bei der
Neujahrswanderung für einen Hauch von Winterwetter. Das Jahr 2010 ist für
den Usinger Taunusklub ein ganz besonderes Jahr. Kann man doch auf die
Gründung vor 125 Jahren zurückblicken. Das Jubiläum wird am 20. Juni mit
einer Feier in der Stadthalle gebührend begangen. Aus gebührendem Anlass
findet auch der Taunuswandertag 2010 in Usingen statt. Weitere Höhepunkte im
Jubeljahr sind die Vogelstimmenwanderung im April, die Maifeier auf dem
Hessenkopf, eine Tour auf Goethes Spuren im Juni, eine Wanderwoche im
Werratal und eine Gipfeltour im Vogelsberg. Außerdem wird eine Abordnung
Tauniden beim Deutschen Wandertag in Freiburg mit von der Partie sein, die
Grube Messel besuchen und an der Sternwanderung zum Hessenpark im Oktober
teilnehmen. Am kommenden Sonntag werden die Wanderstiefel erneut geschnürt,
um zur Sternwanderung zum Feldberg erneut aufzubrechen. Abmarsch ist um 10
Uhr am neuen Marktplatz. |
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2009 |
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Quelle |
Artikel |
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8.12.09

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de.
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Eine tolle Idee
wird 125. Von Micaela Nakatenus.
Festschrift
dokumentiert die bewegte Geschichte vom Verschönerungsverein zum Taunusklub.
125 Jahre alt
wird der Taunusklub im kommenden Jahr, und das wird nicht nur groß gefeiert:
Ein Festbuch dokumentiert die bewegte Geschichte des engagierten Vereins.
USINGEN. Im kommenden Jahr feiert der Taunusklub Usingen seinen 125.
Geburtstag. Die wechselvolle Geschichte des Wandervereins und seine
vielfältigen Aktivitäten werden in einem von Klaus Pistor in Zusammenarbeit
mit Horst Reinmöller und Brigitte Huster erstellten Festbuch dokumentiert.
Hier können sich Leser nicht nur etwa nur über Familien- und
Wegemarkierungswanderungen, das jährliche Sommerfest, die Taunusklub-Allee
oder die Nordic-Walking-Gruppe informieren, sondern auch einen Blick auf die
Entwicklung des Taunusklubs Usingen von seinen Anfängen bis ins
Jubiläumsjahr werfen:
Die Idee eines
Oberlehrers
Seine Gründung ging vermutlich auf eine Initiative von Albert Franke zurück.
Der umtriebige Oberlehrer stand damals dem Verschönerungsverein vor, der
sich darum bemühte, Usingens Stadtbild – besonders den Schlossgarten –
aufzuhübschen. Doch Franke wollte mehr: Ihm ging es darum, die Interessen
der Bürger an Kultur und Natur unter einem Dach zu vereinigen. Bei den
anderen Vereinsmitgliedern stieß er mit seiner Idee auf offene Ohren.
So
beschloss man bei der Generalversammlung des Verschönerungsvereins, die am
18. März 1885 im Gasthaus «Zur Goldenen Sonne» stattfand, eine Sektion
«Taunus-Club» zu bilden, die dem bereits 1868 ins Leben gerufenen Stammklub
angeschlossen war. In den Vorstand wählte man Oberlehrer Franke,
Lederfabrikant Born und Emil Neuhof.
Taunusklub als
Arbeitsamt
Für den Gesamtbund mussten die Mitglieder jährlich eine Mark Sonderbeitrag
zahlen. Es war indes wohl nur ein kleiner Betrag im Vergleich zu dem, was
der Gesamttaunusbund, dem viele Frankfurter angehörten, in den letzten
Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts für die Region des Taunus tat: Man
verteilte nicht nur Lebensmittel und Kleidungsstücke an die notleidende
Bevölkerung, die man zuvor in der Mainmetropole gesammelt hatte, sondern
versuchte zudem den armen Menschen, Arbeit zu beschaffen.
Handwerk wurde
gefördert
So
ist es dem Gesamttaunusbund zu verdanken, dass in den Dörfern des Taunus die
Klöppelei eingeführt wurde. Auch schuf man die Voraussetzungen für das
Handschuhmacher-Handwerk, indem man Lehrmeister aus Ostdeutschland anheuerte
und auch zunächst bezahlte. Außerdem geht die Gründung der Korbflechtschule
in Grävenwiesbach, die vielen Menschen des Kirchspiels zu Arbeit und Brot
verhalf, auf den Taunusbund zurück.
Dass sich die Symbiose von Verschönerungsverein und Taunusklub vor allem für
die Stadt Usingen auszahlte, zeigte sich in den Jahrzehnten nach der
Gründung. So errichtete man etwa auf Veranlassung des Verschönerungsvereins
und des Taunusklubs 1899 eine Fontäne im Schlossgarten und 1905 konnte dort
das auf Anregung der beiden Vereine entstandene Fürst-Walrad-Denkmal
eingeweiht werden.
Jugendgruppe
entstand
In
den folgenden Jahren widmete man sich verstärkt dem Wandergedanken. Man rief
eine Jugendgruppe ins Leben und war bemüht, durch Markierungen, die
Wanderwege zu erschließen. Lange Tradition hatte schon damals die Wanderung
zum Hessenkopf. Zu ihr lud der Taunusklub erstmals im Jahr 1890 ein. Genau
vierzig Jahre später wurde dort die erste Fahne gehisst. Der 2. Weltkrieg
brachte die Aktivitäten des Usinger Taunusklubs dann zum Erliegen.
Doch wer waren eigentlich die geistigen Väter der Wanderbewegung, die ab der
Mitte des 19. Jahrhunderts im gesamten Taunus immer mehr Anhänger fand? Wer
übernahm nach dem 2. Weltkrieg Verantwortung im Usinger Taunusklub? Wer
wurde zum Ehrenmitglied ernannt?
Antworten auf solche Fragen sowie weitere detaillierte Angaben zur
Vereinsgeschichte gibt es im Festbuch. Doch neugierige Leser müssen sich
noch eine Weile gedulden. Das Festschrift wird nämlich erst im Frühjahr
erscheinen. |
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8.12.09

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de.
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Der Wanderplan
lässt keine Wünsche offen. Von
Micaela Nakatenus.
Noch fast
druckfrisch ist der Wanderplan für das Jubiläumsjahr der Usinger Tauniden.
Wer in ihn hineinschaut, merkt sofort: 2010 wird ein besonders interessantes
Jahr.
USINGEN. Wie ein Handbuch über die schönsten Strecken der Region
nimmt sich der neue Wanderplan aus, der im Bürgerbüro, in der Stadtbücherei,
im alten Landratsamt sowie im Naturkostgeschäft «Momo» ausliegt. Die Touren
unterscheiden sich im Blick auf Länge und Schwierigkeiten, so dass auch 2010
wieder für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Ausgerüstet mit festen
Wanderschuhen, Regenbekleidung und einem Rucksack für die Verpflegung können
selbst ungeübte Wanderer bei vielen Touren mitmachen.
Schon lange Tradition haben die Neujahrswanderung und die Sternwanderung zum
Feldberg im Januar, die Markierungswanderungen im März, die Eier- und
Speckwanderung zu Pfingsten sowie der Gang zum Mahnmal Stockborn im Oktober.
Etwas anders als gewohnt wird im Jubiläumsjahr der Usinger Tauniden die
traditionelle Wanderung zum Hessenkopf verlaufen. Dort will man am 1. Mai
nämlich die neue wetterfeste Standarte des Taunusklubs vorstellen und
hissen. Anschließend gibt es ein großes Grillfest.
Auf Goethes
Spuren. Spannend dürfte es ebenfalls werden, wenn
es etwa im Juni heißt, auf Goethes Spuren zu wandeln, im Juli zu einer
Vogelsberg- Gipfeltour aufzubrechen oder im September die Grube Messel zu
besichtigen.
Eine mehrtägige Tour ist für Juli geplant. Dann nämlich will man durch das
Werratal wandern. Darüber hinaus werden im August die Usinger Tauniden am
Deutschen Wandertag in Freiburg teilnehmen. Absoluter Höhepunkt des Jahres
2010, in dem der Taunusklub Usingen seinen 125-jährigen Geburtstag feiert,
ist aber das offizielle Jubiläumsfest am 20. Juni in der Usinger Stadthalle
mit gleichzeitigem Wandertag, zu dem alle Mitgliedsvereine des Taunusklubs
und alle Bürger Usingens eingeladen sind.
Auch bei den anderen Veranstaltungen der Usinger Tauniden sind übrigens
Gäste herzlich willkommen. Unter
www.taunusklub-usingen.de
erhalten Interessenten viele wichtige Informationen über die Aktivitäten der
Usinger Naturfreunde. Auch diejenigen, die das kleine Faltblatt mit den
Veranstaltungsterminen für 2010 nicht erhalten haben, können hier fündig
werden, denn auf der Homepage der Usinger Tauniden wird der gesamte
Wanderplan für das kommende Jahr veröffentlicht. |
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09.12.2009

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
www.usinger-anzeiger.de.
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Wilhelm Brähler zum
Ehrenvorsitzenden ernannt am 06.12.2009
Adventsfeier des Usinger Zweigvereins vom Taunusklub mit zahlreichen
Ehrungen
USINGEN. (cu). Viele tausend Wanderschritte liegen in diesem Jahr wieder
hinter den aktiven Mitgliedern des Usinger Zweigvereins vom Taunusklub. Im
Rahmen der gemütlichen Adventsfeier des Vereins am Sonntagnachmittag im
Hotel zur Goldenen Sonne wurden die Fleißigsten von ihnen geehrt.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Horst Reinmöller genossen die
Tauniden jedoch erst einmal das gesellige Beisammensein bei Kaffee und
Weihnachtsgebäck. Dabei ließ Wanderwartin Heidrun Rogge das Jahr 2009 Revue
passieren. 47 Wandertage hat der Verein in der abgelaufenen Saison
veranstaltet, und weitere 49 bei den Senioren. Von den insgesamt 148
Mitgliedern nahmen 97 daran teil. Das sind rund 20 mehr als im vergangenen
Jahr. 50 von ihnen haben ihr Soll - mindestens zehn Wanderungen pro Jahr -
erfüllt und konnten somit die Anstecknadeln für ein weiteres Wanderjahr
entgegennehmen. Ganz vorne liegen hier Barbara Stroblik und Jürgen Simon mit
je 21 Wanderjahren, Brigitte Huster mit 26 Wanderjahren, Frieda Datz mit 36
Wanderjahren und Jolanda Schudera mit 37 Wanderjahren.
Weitere Mitglieder wurden aufgrund der hohen Anzahl der Wanderungen im Laufe
ihrer Zugehörigkeit zum Verein gewürdigt. Hier sind besonders Rosa Fritz und
Horst Reinmöller mit je 500 Wanderungen, Wilhelm Brähler mit 550 Wanderungen
und Frieda Datz mit stolzen 800 Wanderungen zu nennen.
Im
Durchschnitt waren in 2009 bei jeder Wanderung 21 Mitglieder und zwei Gäste
unterwegs, es wurden Strecken von insgesamt 550 Kilometern erwandert.
Heidrun Rogge bedankte sich ganz herzlich bei allen Wanderführern. "Mit
einem beträchtlichen Aufwand an Zeit und Energie, gepaart mit
Einfallsreichtum und Unternehmungsgeist, haben sie die Wanderungen für uns
vorbereitet und geführt", lobte Rogge. Dank der unterschiedlichen
Schwerpunkte der einzelnen Wanderführer sei das Jahr zudem sehr
abwechslungsreich verlaufen. Ihr Dank galt weiterhin Renate Anders und
Renate Hartenstein, den Trainerinnen der mittlerweile 31 Mitglieder
zählenden Nordic-Walking-Gruppe, die sich regelmäßig dienstags und
donnerstags um 9.30 Uhr am Hattsteinweiher trifft. "Dass zum Wandern auch
Geselligkeit gehört und über die aktive Zeit hinaus gepflegt werden kann,
beweisen unsere Senioren", fuhr Rogge fort und sprach auch Rosa Fritz, der
Organisatorin der Senioren-Treffen, ein Dankeschön aus. Bei den
anschließenden Auszeichnungen konnte Barbara Stroblik, die in diesem Jahr
stolze 415 Kilometer gewandert war, einen schmucken Wanderstiefel aus Holz
entgegennehmen. Lob gab es für die fleißigen Tauniden auch vom
Weihnachtsengel, Gerhild Eid war in das Kostüm des himmlischen Boten
geschlüpft und wusste die Tauniden mit einigen Versen zu unterhalten.
Bis zum Schluss hatten sich Vorsitzender Horst Reinmöller und sein Vize
Klaus Pistor eine ganz besondere und seltene Ehrung aufgehoben. Sie galt dem
ehemaligen Vorsitzenden Wilhelm Brähler, der jetzt - sichtlich gerührt - zum
Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Brähler hatte den Verein von 1995 bis 2004
geführt. Eine Urkunde erhielt außerdem Prssewartin Brigitte Huster, und zwar
nachträglich für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit. Darüber hinaus sprach
Reinmöller Rolf Mielke, Michael Stolpe, Klaus Pistor und der Familie Horn
sein Dankeschön für ihre aktive und engagierte Mitarbeit im Verein aus.
Im
kommenden Jahr feiern die Usinger Tauniden ihr 125-jähriges Bestehen. Klaus
Pistor verfasst zurzeit mit Unterstützung von Brigitte Huster eine
Festschrift mit Chronik, die Anfang März vorgestellt werden soll. Gefeiert
wird dann am 20. Juni zum Taunus-Wandertag in der Usinger Stadthalle.
Auch in ihrem Jubiläumsjahr werden die Tauniden wieder zahlreiche
Wanderungen unternehmen. Der neue Wanderplan liegt ab Mitte Dezember im
Rathaus aus. Neben den Touren durchs Usinger Land stehen auch eine Fahrt ins
Werratal, ein Ausflug zur Grube Messel und eine Fahrt zum Deutschen
Wandertag nach Freiburg auf dem Programm. |
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31.07.09

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Land
Extra, www.usinger-land-extra.de |
Beachtliche
Wanderleistung des Taunusklubs
USINGEN/GRASELLENBACH. Die diesjährige Wanderwoche des Taunusklub Usingen führte
25 Teilnehmer in den Odenwald in die Region Überwald um Grasellenbach,
mitten im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Auf den Wanderungen konnten die
Tauniden die herrliche Natur erleben. In den idyllischen Dörfern trafen sie
auf freundliche Menschen und manche kulturelle Sehenswürdigkeit. Zu den
Zielen gehörte der Siegfriedbrunnen, Lindenfels und Hammelbach, die
Affolderbacher Höhe, Grasellenbach, die Molkerei Hüttenthal, das
Himbächel-Viadukt oder etwa der Irenenturm und Wald-Michelbach. Auf der
Heimfahrt erkundeten die Usinger schließlich noch das legendäre Felsenmeer
bei Reichenbach. Neben allen schönen Erlebnissen war auch die Wanderleistung
der Gruppe beachtlich: Durch Organisation und Wanderführung von Heidrun
Rogge, unterstützt durch Rolf Mielke und Heidemaria Wagner, wurden 60 bis 91
Kilometer je Wanderer zurückgelegt. |
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29.06.2009

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
www.usinger-anzeiger.de.
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Nach der
Wanderung wurde es beim Feuer romantisch
Mitglieder des
Taunusklubs Usingen genießen nach Tour ihre Sonnenwendfeier
USINGEN (cu).
Rund 60 Wanderfreunde konnte Vorsitzender Horst Reinmöller zur
Sonnenwendfeier des Taunusklubs am Samstag in Usingen begrüßen, darunter
auch die Seniorengruppe und etwa 20 Gäste vom Zweigverein Niederreifenberg
mit seinem Vorsitzenden Bodo Maxeiner. Auf dem lauschigen Grundstück von
Herbert und Gerda Horn nahm die fröhliche Feier ihren Lauf. Bereits am
Nachmittag war ein Teil der Gruppe gewandert. Unter Leitung von Heidemaria
Wagner folgte man in der gut zweistündigen Tour dem Eichenblatt-Weg zum
Hohen Berg, von wo aus sich eine wunderschöne Aussicht auf den Taunuskamm
und das Usinger Becken bot. Zurück ging´s vorbei am Brunnenweiher und am
Hattsteinweiher hin zu dem mitten in der Natur gelegenen Hornschen
Grundstück. Hier konnten die Wanderer ihre Seniorengruppe begrüßen. Das ist
eine Reihe von Mitgliedern, die teils seit 30 oder mehr Jahren dem Verein
angehört. Sie treffen sich jeden Mittwoch um 14.30 Uhr im Usinger Eiscafé
San Marco und würden sich freuen, wenn noch weitere Senioren hinzukämen,
berichtet Brigitte Huster.
Gemeinsam
stärkten sich nach der Ankunft Jung und Alt bei Kaffee, Kuchen und
Erfrischungsgetränken. Im Grünen ließ es sich herrlich entspannen, und manch
einer versuchte sich an der von Herbert Horn gebauten Holzbahn beim
Holzscheibenspiel. Dabei galt es, verschiedene Holzscheiben geschickt auf
vier Kammern zu verteilen. Wem es gelang, der durfte einen Preis mit nach
Hause nehmen. Für Unterhaltung sorgte auch die Naturfühlbar, bei der es
darum ging, Walnüsse, Bucheckern, Kastanien und Ähnliches, was in
Jutetaschen versteckt war, zu ertasten. Am Abend gab es Leckeres vom Grill,
und ein stattliches Sonnenwendfeuer wurde entzündet. Die Romantik war
perfekt.
Seit 1999 feiert
der Usinger Zweigverein des Taunusklubs, der im kommenden Jahr sein
125-jähriges Bestehen begehen wird, hier den längsten Tag des Jahres, daran
erinnerte Horst Reinmöller in seiner Ansprache. Und an die Gäste aus
Niederreifenberg gewandt, fügte er hinzu: "Wir sollten uns öfters treffen
und gemeinsam feiern". Vor einem Jahr waren die Usinger einmal zu Gast in
der Feldberggemeinde und hatten nach einer Wanderung zu den Überresten der
Burg Hattstein spontan die Gegeneinladung ausgesprochen.
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06.04.09

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de.
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Arbeitseinsatz
Usingen. Die
Sonne schien aus milchig blauem Himmel. Es herrschten Temperaturen um die 18
Grad. Für Herbert Horn war es also genau das richtige Wetter, um auf seinem
Gartengrundstück am Steinhöhlchen nach dem Rechten zu sehen. Seit dem Jahr
2000 stellt er sein 4000 Quadratmeter großes Areal, das er 1972 mit seiner
Frau gekauft hat, den Mitgliedern des Taunusklubs als Festplatz zur
Verfügung. Klar, dass die Tauniden im Gegenzug dem Grundstückseigentümer im
Frühjahr bei der Arbeit helfen. Zwölf Männer und Frauen waren dieses Mal mit
von der Partie. Auch manche Älteren legten fleißig mit Hand an. «Hier kann
ich ja schon mal für die Arbeit im eigenen Garten trainieren», ließ sich Dr.
Günter Schabacker (79) schmunzelnd vernehmen. Die Helfer hatten alle Hände
voll zu tun, um das Gelände wieder herzurichten. Es mussten Hecken
geschnitten und Laub zusammengerecht werden. Es galt, eine Stützmauer am
Freisitz auszubessern, dort den Steinboden zu säubern sowie Tische und Bänke
abzuwischen. Schließlich soll das Sommerfest am 27. Juni auf gepflegtem
Areal gefeiert werden. Doch nicht nur die Tauniden, sondern auch die
Wildschweine fühlen sich auf dem Gelände wohl. «Bis zu 80 Tiere wühlen hier
im Winter den Boden auf», wusste Peter Mirovsky. «Dieses Jahr aber hatten
wir Glück. Der Wildschweinschaden blieb gering. So konnten die meisten
Schäden schon vor unserem heutigen Arbeitseinsatz beseitigt werden»,
ergänzte Klaus Pistor, Vize des Zweigvereins.
Bis zum Mittag
waren die Aufräumarbeiten beendet. Man machte Feuer, um die abgeschnittenen
kleinen Zweige zu verbrennen, heizte zudem den Grill auf dem Freisitz an und
bestückte ihn mit Bratwürsten. Immer mehr Tauniden fanden sich auf dem
Festplatz ein, brachten Salate, Nachtisch, Kaffee und Kuchen mit. Man
scherzte und lachte, aß und trank. «Geselligkeit wird in unserem Verein
großgeschrieben.
Wir freuen uns
auch über jedes neue Mitglied», erklärte Klaus Pistor. Langweilen dürften
sich Neulinge im Verein kaum. Die Usinger Tauniden bieten außer Wanderungen
in die Umgebung auch eine Fülle anderer Aktivitäten an. Deren Palette reicht
vom Nordic Walking für Anfänger und Fortgeschrittene bis hin zu
Mehrtagestouren. |
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27.03.09

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
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Wanderstrecken
prüfen
Usingen. Neben
dem Wandern in fröhlicher Runde haben es sich die Tauniden zur Aufgabe
gemacht, die Wanderwege zu markieren, damit auch ortsunkundige Wanderer den
schönen Taunus erwandern können. Die Wegemarkierung ist eine große Hilfe zur
Orientierung in unbekannter Landschaft und auch Grundlage für die
Wanderkarten. Die Usinger Tauniden haben für diese Aufgabe ein Wegenetz von
70 Kilometer übernommen. Jedes Jahr im Frühjahr werden die Wege abgelaufen
und die Markierungen überprüft. So können etwas herabhängende Äste Schilder
verdecken.
Nachdem bereits
zwei Markierungswanderungen einschließlich Müllsammlung erfolgreich
durchgeführt wurden – zehn Säcke Müll wurden zusammengetragen – treffen sich
die Tauniden am morgigen Samstag um 10 Uhr am Neuen Marktplatz in Usingen.
Dann steht die dritte und letzte Wegemarkierung für 2009 an. Sie gehen in
kleinen Gruppen die restlichen Strecken der Wanderwege ab. Auskünfte zu den
10 bis 12 Kilometer langen Wanderungen erteilt Horst Reinmöller unter
Telefon (06 081) 29 38. |
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14.03.09

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
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Wer markiert künftig die
Wanderwege?
Usingen. Gelbe, schwarze und
blaue Balken, ein roter und ein schwarzer Punkt sowie der schwarze Keil
markieren rund 70 Kilometer Wanderwege, die vom Taunusklub Usingen betreut
werden. Seit 2005 hat Wegewart Willi Brähler die kleinen Schildchen mit den
bunten Wanderzeichen frei geschnitten und bei Bedarf erneuert.
Nun machen sich die Mitglieder
des Usinger Taunusklubs Sorgen, ob künftig die Wanderer sicher über die
Usinger Gemarkung geleitet werden können. Denn: Willi Brähler muss aus
gesundheitlichen Gründen kürzer treten und hat das Amt des Wegewartes
abgegeben. Ein Nachfolger wurde auf der jüngsten Jahreshauptversammlung
indes noch nicht gefunden.
«Alleine auf dem zweieinhalb
Kilometer langen Abschnitt des Wanderweges zwischen der Schleichenbach in
Usingen und Westerfeld musste ich im vergangenen Jahr 35 bis 40
Wegemarkierungen wegen mutwilliger Zerstörung auswechseln», berichtet
Brähler.
Nur dank des nimmermüden
Einsatzes der 64 ehrenamtlichen Wegemarkierer aus allen Ortsvereinen des
Taunusklubs ist der Taunus mit seinen 2200 Kilometern ausgeschilderter
Wanderwege zum Eldorado für Wanderer geworden.
Am heutigen Samstag machen sich
deshalb vorerst einmal alle Usinger Tauniden gemeinsam auf den Weg zu einer
Markierungswanderung. Unterteilt in kleine Gruppen wollen die Wanderfreunde
auf den 70 Kilometern Wanderwege eine Bestandsaufnahme über notwendige
Ausbesserungen machen. Im Jahre 2010 müssen auf jeden Fall alle Wanderwege
in einem gut ausgeschilderten Zustand sein.
Dann werden nämlich zwischen 350
und 500 Gäste zum großen Taunuswandertag in Usingen erwartet.
Zum 125-jährigen Vereinsbestehen
des Usinger Taunusklubs werden die Wanderer in Sternwanderungen von
Wilhelmsdorf, von den Eschbacher Klippen, vom Wehrheimer Sportplatz am
Oberloh und vom Tannenhof aus in die Stadthalle nach Usingen wandern. |
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14.02.09

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Taunusklub erwandert die Heimat
Usingen. Sie sind nimmermüde,
wenn es um das Erkunden von nahen und fernen Gefilden geht, die Mitglieder
des Taunusklubs Usingen. Und nun besuchten sie auf Schusters Rappen die
Nachbarkommune Weilrod, genauer: den Ortsteil Gemünden.
Mit 25 Teilnehmern schritten die
Tauniden munter drauf los – bei teilweise sonnigem Winterwetter und auf drei
unterschiedlichen Wanderstecken ging es nach Gemünden. Um 10 Uhr starteten
die Tauniden mit eigenen Autos zu dem jeweiligen Ausgangspunkt der
Wanderungen. Die 20 Kilometer lange Tour führte vom Hattsteinweiher über
Wilhelmsdorf und Laubach nach Gemünden und zurück über das Sattelbachtal
nach Niederlauken und Wilhelmsdorf zum Ausgangspunkt.
Die Zehn-Kilometer-Strecke führte
von Niederlauken zunächst in Richtung Rod an der Weil und auf der Höhe
angekommen nach Gemünden. Zurück wurde in umgekehrter Richtung gewandert.
Die Fünf-Kilometer-Tour führte von Laubach über das Laubachtal direkt nach
Gemünden und wieder zurück. Alle Wanderer trafen sich in Gemünden zur
gemütlichen und ausgedehnten Mittagsrast im Gasthaus «Zur Sonne».
Wanderführer waren Reinhard Richter und Rolf Mielke. |
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2008 |
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Quelle |
Artikel |
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05.07.2008

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Für die
Sonnenwendfeuer die Wanderstiefel geschnürt
Der harte Kern
der Usinger Tauniden kam zu Fuß zum Fest
USINGEN (br). Wie es sich für einen
Wanderverein gehört, war der Weg das Ziel, um zur Sonnenwendfeier des
Taunusklubs "Am Steinhöhlchen" zu gelangen. Die UsingerTauniden trafen sich
auf dem Grundstück ihres Mitgliedes Herbert Horn, um den längsten Tag im
Jahr und die kürzeste Nacht gebührend zu feiern. Doch mehrheitlich reisten
die Taunusklubler auf der Festwiese unterhalb des Usinger Schützenhaues mit
dem Auto an. Doch 13 Mitglieder zogen standesgemäß per pedes an den Ort des
Geschehens. Sie vertrauten sich Wanderführer Rolf Dieter Mielke an, der die
Truppe ab dem Neuen Marktplatz gut zwei Stunden über ein Dutzend Kilometer
zum Festplatz führte. An der Wanderung nahmen auch zwei Gäste aus Kanada
teil. Es war eine leichte Wanderung durch die Usinger Gemarkung, über
Westerfeld, Hausen, am Grünwiesenweiher und Lissmannsweiher vorbei zum
Feierplatz. Hier erwarteten die durstigen Wanderer erfrischende Getränke,
aber auch leckere Kuchen, die gespendet worden waren. Die Zeit bis zum
Einbruch der Dunkelheit wurde mit Spielen gut überbrückt. Leckere Steaks und
Würstchen schmorten über der Holzkohle und auch Salate und Nachtisch hatten
die Spender zur Feier mitgebracht. Es gab ein Holzscheiben-Schiebespiel und
bei einem Märchen-Quiz rauchten die Köpfe, denn die 20 Antworten hatte
Renate Hartenstein nur vage umschrieben. Auch die Preise hielten nur
bedingt, was sie versprachen. So warteten auf die Ratefüchse ein
Wäschetrockner, eine Schlossbesichtigung oder ein Weinabend. Die
Sonnenwendfeier des Taunusklubs auf dem Grundstück der Familie Horn war die
achte in Folge. In den Jahren zuvor war man zwei Mal in Merzhausen zu Gast.
Tags zuvor hatten fleißige Hände mit einem Arbeitseinsatz den Festplatz aufs
Feinste hergerichtet und die Holzabfälle von Herbert Horn zusammengetragen
und zu einem stattlichen Stapel aufgeschichtet. Als dann die Dunkelheit
hereinbrach, loderten die Flammen empor und das Taunusklub-Sommerfest hatte
seinen Höhepunkt erreicht. |
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13.04.2008

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Tauniden erkunden
den Rheinsteig
Usingen/Neu-Anspach (rie). Es war eine Premiere. Zum ersten Mal haben
die Usinger und die Neu-Anspacher Tauniden eine gemeinsame Tageswanderung am
Rheinsteig unternommen. Das Interesse war groß, denn ein Reisebus alleine
reichte gar nicht aus. Zusätzlich fuhren noch einige Teilnehmer in ihren
eigenen Autos mit ins Mittelrheintal nach Filsen – auf der
gegenüberliegenden Rheinseite von Boppard.
Die Wanderer teilten sich in zwei Gruppen auf: Die erste Gruppe mit 43
Teilnehmern, geführt von Heidrun Rogge vom Taunusklub Usingen und Dieter
Tetzlaff vom Taunusklub Neu-Anspach, wanderte die gesamte Strecke von 19
Kilometern oberhalb der Orte Filsen, Kamp-Bornhofen zur Burg Liebenstein und
über Lykershausen nach Kestert.
Die zweite Gruppe, die Rolf Mielke vom Taunusklub Usingen betreute, hatte 20
Teilnehmer, die die kürzere Strecke von 11 Kilometern von Filsen bis
oberhalb von Bornhofen wanderten. Nach leichterem Abstieg in diesen
Wallfahrtsort fuhren die Wanderer mit dem Bus zum Flanieren und
Kaffeetrinken nach Kestert. Zur Schlussrast kamen dort dann alle im Gasthof
"Krone" zusammen.
Die Strecke, bei der bis zu 450 Höhenmeter zu überwinden waren, bot schöne
Aussichten auf den Rhein, die Burgen Liebenstein und Sterrenberg – die
sogenannten Feindlichen Brüder – und einige Orte des Rheintales. |
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05.04.2008

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Fazit: Weniger
Müll und kein Sondermüll
Markierungswanderung und Müllsammelaktion des Taunusklubs - Brähler:
Müllaufkommen hat spürbar abgenommen
USINGEN (cu). 13
Wanderfreunde vom Taunusklub-Zweigverein Usingen waren am Samstag rund um
die ehemalige Kreisstadt unterwegs, um die Markierungen der Wanderwege zu
überprüfen und bei Bedarf zu erneuern. Damit verbunden war eine
Müllsammelaktion, die zu einem sehr positiven Fazit führte. Das
Müllaufkommen habe spürbar abgenommen, so Wegewart Willi Brähler. Aufgrund
des Orkans "Emma" hatte die Wanderung bereits zwei Mal verschoben werden
müssen. Aber dieses Mal passte auch das Wetter. Mit Hämmern, Zangen, kleinen
Sägen, Ersatz-Markierungszeichen und Müllsäcken im Gepäck machten sich die
Tauniden in vier Gruppen auf den Weg. Jede Gruppe schritt etwa zehn
Kilometer Wegstrecke ab und kam am frühen Nachmittag trockenen Fußes wieder
nach Hause.
Die meisten Markierungen, etwa ein Dutzend Stück, mussten zwischen
Oberlauken und Usingen erneuert werden, wie Willi Brähler berichtet. Häufig
sei dies bedingt durch Windbruch. Bisweilen seien die Markierungszeichen
auch zugewachsen und würden dann freigeschnitten. Den meisten Müll musste
die Gruppe aufsammeln, die vom Hessenpark nach Usingen lief. Waren es früher
drei bis vier Säcke voll Müll, die pro Strecke anfielen, so beschränkte sich
das Aufkommen dieses Mal im Durchschnitt auf einen knappen Sack.
"Anscheinend sind die Leute disziplinierter geworden", meint Brähler. Aber
auch aufgrund von Flaschen- und Dosenpfand werde sicher nicht mehr so viel
achtlos weggeworfen. Erfreulich außerdem: Sondermüll wurde keiner gefunden
Die Usinger
Sektion des Taunusklubs betreut ein Wegenetz von rund 70 Kilometern. Einer
der längsten Wege, markiert mit einem schwarzen Keil, führt von Ziegenberg
über Maibach, die Eschbacher Klippen und Wilhelmsdorf nach Oberlauken.
Ebenso lang, nämlich 18,2 Kilometer, ist der Weg mit dem schwarzen Balken,
der vom Hessenpark über den Flugplatz Wehrheim, Usingen und Wernborn nach
Ziegenberg führt. Kürzere Wege verlaufen vom Usinger Bahnhof aus nach
Wilhelmsdorf (gelber Balken), Kransberg (schwarzer Punkt) und Merzhausen
(roter Punkt). Alle diese Wege wurden am Samstag kontrolliert. Einen
weiteren gibt es noch, der über Eschbach nach Brandoberndorf führt. Hier war
Brähler bereits vergangene Woche unterwegs. |
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30.03.2008

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Die Kur- und Kreisstadt im Sonnenschein
erkundet
USINGEN.
Zweiunddreißig Usinger Tauniden und Gäste haben am Sonntag, den 30. März
2008, gemeinsam die Kurstadt bei schönem Frühlingswetter unter der
sachkundigen Taunusklub Wanderführerin Regine Roccioletti erwandert.
Startpunkt war
der "Kleine Tannenwald", der allerdings noch nicht seinen letzten Schliff
hat.
Weiter ging es
durch den Schlosspark zum Schloss und durch den Schlosshof vorbei an der
187-järigen Libanonzeder zur Erlöserkirche. Nach einer kurzen Besichtigung
der Kirche wanderte die Gruppe weiter zum Kurpark, den beiden Siamesischen
Tempeln, der Brunnenallee, dem ältester deutscher Golfplatz, der Russische
Kapelle und dem Schmuckplatz.
Eine kurze
Verschnaufpause hinter dem Kurhaus im Sonnenschein tat allen Wanderern gut
und die anschließende Einkehr im Gasthaus "Zum Einhorn" ließ keine Wünsche
offen.
Anschließend
erfolgte noch ein Rundgang durch die Bad Homburger Altstadt. Danach ging es
nach insgesamt 12 km Wanderstrecke durch den "Englischen Garten" zurück zu
den Fahrzeugen um die Heimfahrt anzutreten. |
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29.03.2008

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Ein Lexikon
der schönen Touren
Wanderplan der
Usinger Tauniden wieder prallvoll
USINGEN (br). Wie
ein Leitfaden durch die Jahreszeiten und die Schönheiten der engeren Heimat
liest sich der Wanderplan der Usinger Tauniden, der sie durch das neue
Wanderjahr führt. Ein kleines Faltblatt, das alljährlich mit 400 Exemplaren
aufgelegt wird und all das auflistet, was vom Taunusklub Usingen im
Wanderjahr an Touren geboten wird. Wanderwartin Heidrun Rogge kennt genau
das Procedere um die Aufstellung des Routenführers, in den sie reichlich
Freizeit investiert und der für manchen Marschierer im Klub ein
bedeutungsvolles Schriftstück ist.
Rund 15 Wanderführer sind bei den Usinger Wanderfreunden aktiv, die nach
ihren Vortouren die Vorschläge für den Wanderplan unterbreiten. Dabei
spielen die Strecke, deren Länge und Schwierigkeit eine besondere Rolle. Die
gesammelten Werke werden im Vorstand besprochen, ergänzt und überarbeitet,
so dass rechtzeitig zur Weihnachtsfeier das neue "Taunusklub-Wanderlexikon"
auf den Tischen liegt.
Die Renner der
verschiedenen Angebote sind immer wieder die Mehrtagesausflüge, die in
diesem Jahr in die Toskana, an die Mosel (beide ausgebucht) und in den
Bayerischen Wald führen. Dazu besucht der Taunusklub Usingen den Deutschen
Wandertag in Fulda, den Burgwald in der Nähe von Marburg und er ist wieder
auf einer Etappe des Rheinsteiges unterwegs.
Tradition haben die Sternwanderung zum Feldberg, der Gang zum Hessenkopf am
Maifeiertag, das Speck- und Eier-Wandern an Pfingsten oder auch die
Mahnmalfeier am Stockborn. Wieder aufgenommen im Plan 2008 ist auch die
Gelegenheit, am 27. April Vogelstimmen zu lauschen, und großer Beliebtheit
erfreut sich der Familienwandertag. Für Marschierer, die lange Wege lieben,
wird im August eine 30-Kilometer-Langstreckenwanderung angeboten. Zu
weiteren beliebten Touren lädt der Taunusklub Usingen auf den Rieslingpfad
bei Hochheim, den Frankfurter Grüngürtel oder zum Weihnachtsmarkt nach
Büdingen ein. Um eine Seite erweitert werden soll die Wanderbroschüre im
Jahr 2009. Mit einer weiteren Werbe-Anzeige hofft der Vorstand, den
Wanderplan auch komplett finanzieren zu können. Ausgelegt wird die
weiß-schwarze Broschüre in öffentlichen Gebäuden wie dem Bürgerbüro oder in
der Stadtbücherei. Die Wandertipps sind aber auch im Internet abrufbar. Gut
angenommen wird im Wanderverein auch die Nordic Walking-Gruppe, die sich
dienstags und donnerstags am Hatt- steinweiher trifft. |
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26.01.2008

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers,
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Mit dem
Taunusklub die Schönheit der Natur erkunden
Zweigverein
Usingen wurde am 4. April 1885 gegründet - Freizeitgestaltung sowie Natur-
und Landschaftsschutz als zentrale Aufgaben
USINGEN. Bereits
am 18. März 1885 wurde in Usingen der "Taunus-Club", Section Usingen,
gegründet. Dokumentiert ist es unter der Rubrik "Vermischtes" im Usinger
Anzeiger vom 4. April 1885. Seitdem hat sich vieles verändert, aber
die Freude am gemeinsamen Wandern ist geblieben. Doch die Ziele haben sich
verändert. War es früher die nähere Heimat, die erkundet wurde, so ist es
heute durch die Motorisierung, möglich auch in fernere Wanderregionen
vorzudringen. Ein abwechslungsreicher Wanderplan für 2008 ist wieder
aufgestellt. Ein vielfältiges Programm bietet für jeden etwas:
< Wanderungen als Eintagestouren
< Traditionswanderungen
< Familienwanderungen
< Nordic Walking
< Mehrtagestouren im In - und Ausland
< Natur und Landschaftsschutz
< Pflege und Markierung von Wegen
< Geselligkeit und Gemeinschaft
< Betreuung Taunushaus im Hessenpark
Alle Eintagestouren starten in der Regel sonntags ab 10 Uhr vom Neuen
Marktplatz in Usingen. Die große Anzahl erfahrener Wanderführer aus dem
Verein ermöglicht eine Vielfalt an Wanderungen, die oft zu Punkten führen,
die man ohne den Taunusklub nicht gesehen und erlebt hätte.
Im Rahmen der Eintagestouren gibt es jährlich wiederkehrende
Traditionswanderungen, wie z.B. Neujahrswanderung, Osterspaziergang,
Vogelstimmenwanderung, Wanderung zur Fahnenhissung auf dem Hessenkopf oder
die Nachtwanderung.
Große Freude bereiten besonders den Kindern die jährlich durchgeführten
Familienwanderungen mit einer Mischung aus kurzer Wanderung, sportlichen
Aktionen und Grillfest. Hier sei das Lamatrecking 2006, der Kletterpark
Grävenwiesbach 2007 oder "Auf den Spuren der Römer" 2008 besonders erwähnt.
Bereits seit 2005 ist Nordic Walking für Teilnehmer "50plus" im Angebot des
Taunusklubs unter der Leitung von zertifizierten Trainerinnen. Diese
Fitnessbewegung wird für Mitglieder ohne Zusatzkosten angeboten. Gelaufen
wird regelmäßig am Dienstag und Donnerstag, auf einer Strecke zwischen dem
Hattsteinweiher und Wilhelmsdorf (Winterhalbjahr ab 9.30 Uhr, Sommerhalbjahr
ab 8.30 Uhr).
Eine wichtige Aufgabe des Vereins ist die Pflege und Markierung von
Wanderwegen, sowie der Natur- und Landschaftsschutz. Die Usinger Tauniden
haben 70 Kilometer Wanderwege zu betreuen. Von Ziegenberg bis Oberlauken und
von Brandoberndorf bis zum Hessenpark erstreckt sich das Wegenetz. Im Rahmen
von Arbeitseinsätzen werden Wanderwege und Bänke gepflegt und vom Müll
befreit, Wanderzeichen und Markierungen überprüft und bei Bedarf erneuert.
Die Usinger Tauniden sind auch in Sachen Natur- und Landschaftsschutz aktiv.
Oberhalb der Schlappmühle wurden von 1998 bis 2001 mit Unterstützung des
Forstamtes Usingen Kastanienbäume gepflanzt. Es ist Ehrensache der Tauniden,
die langsam wachsenden Kastanienbäume bei den jährlichen Pflegeaktionen
freizuschneiden, d.h. die jungen Bäume von Sträuchern, Brombeeren und
Ginstern zu befreien.
Aber nach getaner Arbeit und Mühe überwiegt die Freude am Wandern und an der
Geselligkeit und Gemeinschaft. Diese kommt natürlich im Laufe des Jahres
nicht zu kurz. So gibt es neben Versammlungen im Frühjahr und im
Herbst unter anderem ein Sommerfest mit Sonnwendfeuer im Juni, den
gemeinsamen Besuch des Laurentiusmarktes (Kerbmontag) im September und die
Weihnachts- und Auszeichnungsfeier im Dezember.
Seit 2007 betreut der Taunusklub Usingen an mehreren Wochenenden das
Taunushaus im Hessenpark. Dort befindet sich eine umfangreiche Ausstellung
über Geschichte/Historie, Aktivitäten, Wegenetz und Wanderangebote des
Taunusklub Gesamtvereines und all seiner Mitgliedsvereine.
Text: Klaus Pistor/Brigitte Huster
Bilder: Klaus Pistor
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2007 |
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Quelle |
Artikel |
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11.10.2007

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Geselligkeit und
gemeinsames Wandern
Wanderwoche des
Taunusklubs Usingen führte ins sogenannte "Thüringer Meer" - Teilnehmer von
Landschaft begeistert
USINGEN/THÜRINGEN
(ek). In Deutschlands größte Stauseeregion an der Saale in Thüringen führte
zwischen dem 23. und 29. September die Wanderwoche des Taunusklubs Usingen.
Das sogenannte "Thüringer Meer" zählt zu den schönsten Gegenden im
"Thüringer Wald", und dieser als "grünes Herz Deutschlands" zu den
beliebtesten Wanderzielen.
Der Fluss "Saale" wurde ab dem Jahre 1932 zur Energiegewinnung und zum
Hochwasserschutz künstlich angestaut. Damit entstand die Saalekaskade mit
fünf Stauanlagen. Die zwei größten sind der Bleilochstausee und der
Hohenwartestausee. Viele Dörfer, Gehöfte und Mühlen waren dafür geflutet und
die Bewohner des Saaletals umgesiedelt worden. Mit über 70 Kilometern
Staulänge ist die Saalekaskade eines der größten künstlichen Gewässer
Europas.
Die Usinger Tauniden schwärmten von den wunderschönen Touren in der
traumhaften, in das waldreiche Tal der Saale eingebetteten Landschaft mit
ihren idyllischen Flecken, die Wanderführer Werner Nolte zusammengestellt
hatte. Vom an der Saale liegenden "Hotel am Schlossberg" aus erkundeten und
durchwanderten die Besucher aus dem Taunus die reizvolle Gegend. Am
Ankunftstag besichtigten sie das Städtchen Ziegenbrück mit dem historischen
Wasserkraftwerk. Am nächsten Tag wanderten sie bei strahlendem Sonnenschein
von Bucha aus an die 42 Meter hohe Staumauer des Hohenwartestausees und
machten eine Schiffstour auf Deutschlands zweitgrößtem Stausee von 27
Kilometer Länge.
Trotz Wetterumschwung traten die Besucher aus Usingen am Dienstag im Regen
ihre vorgesehene Tour durch das Plothental an. Am dritten Tag wanderten sie
von Remptendorf aus am Ufer des Bleilochstausees entlang, und die Stimmung
war nicht nur während der Brotzeit in einer kleinen Gaststätte großartig.
Obwohl es am nächsten Tag die berühmten Bindfäden regnete, wagten die
Tauniden, die Wanderung "Romantik um Schloss Burgk" anzulaufen. Doch
Harvester (große Holzerntemaschinen) hatten manche Wanderwege unpassierbar
gemacht. Wacker marschierten die Wanderfreunde zwar querbeet durch den Wald,
aber eine Einkehr war nicht möglich, da vorhandene Gaststätten zur
Mittagszeit geschlossen hatten, so dass die Gruppe sich zur Rückkehr ins
Hotel entschloss.
Abschluss der Wanderwoche war der Besuch der Feengrotte in Saalfeld. "Wir
waren beeindruckt, was hier die Natur über Jahrhunderte erschaffen hat",
berichtete der Wanderführer. Wandern in der Natur ist jedoch für die
Mitglieder des Taunusklubs nur eine Seite, eine andere ist die Geselligkeit,
die sie allabendlich nach dem gemeinsamen Abendessen auslebten. |
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28.06.2007

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Im
Taunusklub fällt es leicht, neue Leute kennen zu lernen
Die Usinger
Wanderer hatten zur Sonnenwende eingeladen am 23.06.07
USINGEN (cju).
Wenn der Taunusklub Usingen zur Sonnenwendfeier einlädt, sind die
feierwilligen Wandersleut gern bereit. Gemeinsam wird dann auf dem
wunderschön gelegenen Gartengelände der Wanderfreunde Gisela und Herbert
Horn der große Pavillon aufgebaut, das Holz für das große Freudenfeuer
aufgeschichtet, für Speis und Trank gesorgt und dann kann es losgehen.
"Ich bin seit zehn Jahren Mitglied im Taunusklub", weiß der 1. Vorsitzende
Horst Reinmöller und ein Jahr danach richtete man erstmals eine
Sonnenwendfeier aus. Dem Gelände der Horns kommt natürlich zentrale
Bedeutung zu, ist es doch so gelegen, dass man eine nette kleine Wanderung
dorthin - ans Steinhöhlchen - organisieren kann, und es ist doch nicht zu
weit entfernt, als dass man nach einer fröhlichen Feier nicht doch noch nach
Hause laufen könnte.
"Wir haben erst eine Wanderung angeboten und dann wurde gemütlich Kaffee
getrunken", so Reinmöller, im Laufe des Nachmittags erfreute man sich am
Bildband, den sein Vize, Klaus Pistor, als Erinnerung an die Spreewaldfahrt
zusammengestellt und den beiden Organisatoren geschenkt hat. Weitere
Wanderungsziele werden dann auch gerne mal durchgesprochen und man überlegt
sich, wie neue Gesichter in die Taunuswanderfamilie integriert werden
könnten. "Wir sind ein munterer Haufen und wir freuen uns auf neue
Mitstreiter", so Reinmöller, der den Familienwandertag unter dem
Generationenaspekt als eine gelungene Idee bezeichnet, aber es könnten mehr
dem Verein beitreten.
Es sei eine gute Gelegenheit, neue Leute kennen zu lernen und wer sich am
Anfang fremd fühle, habe dieses Gefühl nicht lange. "An einem gestaffelten
Familienbeitrag arbeitet der Vorstand gerade, wobei auch jetzt der
Jahresbeitrag mit 15 Euro nicht überdimensioniert ist.
Im Laufe des samstäglichen Sonnenwendfeiervergnügens fand so manche
Grillwurst und viel Salat den Weg in hungrige Wanderermägen und mit
Gesprächen überbrückte man höchst angenehm den Moment, an dem es Wetter und
Feierlust zuließen, das aufgestapelte Holz endlich zu entfachen. |
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18.06.2007

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers, www.usinger-anzeiger.de.
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Taunuswandertag in Grävenwiesbach am 17.06.07
Treffen aller
33 Vereine des Taunusklubs in Lehmkauthalle
GRÄVENWIESBACH
(anr). Zum zweiten Mal nach 1995 findet der Taunuswandertag an diesem
Sonntag in Grävenwiesbach statt. Ab 11 Uhr treffen sich die 33
Mitgliedsvereine, zu denen beispielsweise auch Frankfurt, Hofheim, Lahnstein
oder Butzbach gehören, in der Lehmkauthalle Grävenwiesbach. Zuvor werden
einige der nahe gelegenen Mitgliedsvereine die Gelegenheit zur Kurzwanderung
über das "Fünf Bregge Pädchen" (Fünf Brückenpfad) rund um Grävenwiesbach
wahrnehmen.
Nach musikalischer Begleitung durch einen Alleinunterhalter und der Einnahme
des Mittagessens, bei dem die Gäste die Wahl haben zwischen Gegrilltem und
einer herzhaften "Hexensuppe" (Gemüsesuppe) folgt das offizielle Programm.
Nach Begrüßung durch den gastgebenden Mitgliedsverein aus Grävenwiesbach und
Ansprachen seitens dessen Vorsitzenden Manfred Ciupke, sowie des
Gesamt-Taunusklubvorsitzenden Bertram Huke wird dieser Ehrungen verdienter
Mitglieder vornehmen. Begleitet wird der Nachmittag durch Liedvorträge des
Gesangvereins "Germania" Grävenwiesbach.
Nach dem Verzehr von Kaffee und Kuchen, den die Frauen des Taunusklubs
Grävenwiesbach gebacken haben, steht zum gemütlichen Ausklang ein gemeinsam
gesungenes Wanderlied auf dem Programm. |
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14.06.2007

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers, www.usinger-anzeiger.de.
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Wanderung über
die Hängebrücke. Gut 50 Teilnehmer bei der Familientour des Usinger
Taunusklubs unterwegs am 10.06.07
USINGEN/GRÄVENWIESBACH (cju). Es war die dritte Familienwanderung, die
Wanderwartin Heidrun Rogge für die Freunde des Usinger Taunusklubs sowie
seine Mitglieder vorbereitet hatte. "Bis auf eine Familie, wo das Kind krank
geworden ist, sind alle gekommen", freute sie sich über die mit über 50
Personen gute Resonanz. Mit der Taunusbahn ging es in die nördlichste
Hochtaunuskommune, nach Grävenwiesbach.
"Vom Bahnhof aus sind wir Richtung Jugendherberge gelaufen", erzählt Heidrun
Rogge, "und natürlich haben wir auch eine Rast gemacht." Der jüngste
Teilnehmer konnte selbst noch nicht laufen, ist er doch gerade mal ein
halbes Jahr alt. Die übrigen Kinder, Altersspektrum von drei bis etwa 14
Jahre, waren mit Feuereifer dabei. "Es war uns wichtig, dass es
generationenübergreifend ist", so die Wanderwartin, also waren nicht nur
Familien angesprochen, sondern auch Omas und Opas griffen zu Wanderschuhen
und Rucksack. Im Mütterzentrum und per Aushang hatte der Taunusklub die
Werbetrommel gerührt.
Hauptattraktion
war die Hängebrücke an der Jugendherberge. Hier leistete Klettertrainer
Siegfried "Siggi" Nitsch aus der Kleeblattgemeinde Schützenhilfe. So mancher
stieß schon beim Zuschauen an die Grenzen seines Mutes, bei den meisten
jungen Teilnehmern war aber flugs der Ehrgeiz geweckt worden. Die kleineren
Mitwanderer waren derweil auf den Spuren des Abenteuers auf einem eigenen
Lehrpfad unterwegs. Vielleicht nicht ganz soviel Nervenkitzel, dafür aber
wohltuende Bodenhaftung.
Zeit für Spiel und Spaß blieb also ausreichend und mit einer kleinen
Losaktion, in kleine Leckereien verpackt, versüßte Heidrun Rogge auch noch
den Abschied vom Kletterparcours. In den kleinen Süßigkeiten hatte sie
Loszettel versteckt, die jeweils als Gutschein für eigenhändig gesammelte
Steine galten. "Heidrun liebt Steine über alles", verriet Brigitte Huster
vom Taunusklub, und diese ihre Leidenschaft wollte sie gerne an die
Mitwandernden weitergeben. "Eine bleibende Erinnerung ist es allemal und bei
den Kindern kam es super an", freute sie sich. |
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04.04.2007

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers, www.usinger-anzeiger.de.
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Zweigvereine betreuen abwechselnd das Taunushaus -
Dauerausstellung im Hessenpark unter dem Titel "Vergangenheit für die
Zukunft"
NEU-ANSPACH (pl). Besucher des Hessenparks
können im "Taunushaus" eine interessante Ausstellung besuchen. Unter dem
Motto "Vergangenheit für die Zukunft" wird die Entstehungsgeschichte und
Besiedelung des Taunus erzählt sowie die Geschichte des Taunusklubs von den
Anfängen des Vereins bis zu den aktuellen Tätigkeiten. Die ehrenamtliche
Betreuung des Hauses übernehmen Tauniden, wie sich die Mitglieder des
Taunusklubs nennen, von unterschiedlichen Zweigvereinen.
Vor allem an den Wochenenden "schieben" die
einzelnen Zweigvereine ihren Dienst und betreuen die Ausstellung sowie die
Besucher.
Bereits 1868 wurde der Taunusklub vom
Frankfurter Verleger August Ravenstein auf dem Großen Feldberg gegründet.
Die Pflege der Heimat, die Förderung des Fremdenverkehrs und vor allem die
Bekämpfung der Armut in den abgelegenen Dörfern des Taunus waren zunächst
die Ziele des ersten deutschen Wandervereins. In den Ortschaften des Taunus
bildeten sich bald Zweigvereine, die sich 1883 zum Gesamt-Taunusklub
zusammengeschlossen haben. Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der
Markierung von Wanderwegen. Für die zunehmende Zahl von Wanderern errichtete
man Schutzhütten und Aussichtstürme.
Nach der Machtergreifung durch die
Nationalsozialisten wurde der Gesamt-Taunusklub 1934 aufgelöst. Erst 1958
wurde der Gründungsname "Taunusklub" wieder aufgenommen. Aus dieser Zeit
stammt auch das Zeichen des Vereins. Die Ähre steht für die fruchtbare
Landschaft im Vor- und Hintertaunus, das Eichen- und Buchenblatt für den
Wald im Taunus. Die Wellen symbolisieren die Bäche des Gebirges, während die
Weintrauben auf den Rheingau, einen Teil des Taunus, hinweisen.
Der Taunusklub e.V. ist heute ein Verband von
28 rechtlich selbstständigen Zweigvereinen, die unter einem gemeinsamen
Namen auftreten. Durch das ehrenamtliche Engagement der rund 4000
Vereinsmitglieder füllt sich der Klub mit Leben. Zu den Schwerpunkten der
Aktivitäten gehören heute: professionell geführte Wanderungen nach
geschichtlichen, kulturellen, archäologischen und denkmalpflegerischen
Aspekten.
"Man lernt Dinge in der Heimat kennen, die man
sonst nicht entdeckt", sagt der 2. Vorsitzende des Zweigvereins Usingen,
Klaus Pistor, der mit seinen Mitgliedern am ersten Aprilwochenende die
Betreuung übernommen hatte. Unter sachkundiger Führung werde aber nicht nur
im Taunus und in den benachbarten Mittelgebirgen gewandert. So gibt es auch
Zentralveranstaltungen wie den "Deutschen Wandertag Saarlouis", berichtet Pistor. Weiterhin stehen Wanderwochen in den schönsten Wandergebieten des
In- und Auslandes auf dem Programm. Sinnvolle Hilfe für das Wandern ist eine
gute Orientierungsmöglichkeit. Schon seit mehr als hundert Jahren kümmern
sich ehrenamtlichen Wegemarkierer um die Pflege der Wanderwege. Etwa 60
Mitglieder sind mindestens einmal jährlich unterwegs, um Wege und
Markierungen auf einer Länge von mehr als 2700 Kilometern zu überprüfen. Die
Verantwortung für einzelne Steckenabschnitte liegt bei den lokalen
Zweigvereinen. In diesem Zusammenhang arbeitet der Taunusklub bei der
Herausgabe einer Reihe von Wanderführern und Wanderkarten mit, in denen alle
gekennzeichneten Wege verzeichnet sind.
Der Verein zeigt großen Einsatz bei der Heimat- und
Denkmalpflege und ist außerdem aktiv in verschiedenen Naturschutzbeiräten
tätig. Neben Aussichtstürmen und Schutzhütten unterhält der Taunusklub fünf
Wanderheime. Das wohl bekannteste Wanderheim ist im Aussichtsturm auf dem
Großen Feldberg. Es bietet Aufenthaltsräume und Übernachtungsmöglichkeiten
für 20 Personen.
Wie bei den meisten Vereinen spielt auch die Geselligkeit
eine große Rolle. In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen werden gemeinsame
Wanderungen durchgeführt. Hier können Wander- und Naturfreunde Kontakte
knüpfen. Jeder Mitgliedsverein bietet ein Veranstaltungsprogramm an, das von
den eigenen Möglichkeiten und der Nachfrage abhängt. |
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04.04.2007

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers, www.usinger-anzeiger.de.
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Tauniden
eröffneten die Grillsaison - Mit einem Arbeitseinsatz das Festgelände
für Sommerfest am 23. Juni hergerichtet - Wildschweine sorgen für Unordnung
USINGEN (ek).
Trocken war es, die Sonne angenehm und nach getaner Arbeit gönnten sich die
Usinger Tauniden einen ersten Vorgeschmack auf ihr schon traditionelles
Sommerfest.
Als Festplatz für
die Sonnenwendfeier stellt seit dem Jahr 2000 Wanderfreund Herbert Horn sein
Gartengrundstück am Steinhöhlchen unterhalb des Judenfriedhofes zur
Verfügung. Doch damit dort auch am 23. Juni wieder ausgiebig gefeiert werden
kann, halfen neun nicht nur wander-freudige, sondern auch tatkräftige Männer
und zwei Frauen mit, das Gelände herzurichten. Wie Vorsitzender Horst
Reinmöller berichtete, wüten seit hier in jedem Winter die Wildschweine auf
der Suche nach Engerlingen. Der Vorsitzende hatte im Vorfeld schon mit Hilfe
eines Mulch-gerätes die umfangreichen Wildschweinschäden auf dem 4000
Quadratmeter großen Grundstück beseitigt. Jetzt habe man noch Rasenkosmetik
betreiben müssen, schmunzelte er. Während das Lagerfeuer schon wohlige Wärme
verbreitete, damit niemand beim anschließenden Grillen frösteln musste,
wurde für das kommende Sonnwendfeuer schon wieder Brennmaterial
zurechtgeschnitten und trocken gelagert. Dann wurde der Grill angeheizt,
während nach und nach noch weitere Mitglieder des Taunusklubs eintrudelten
und Salate, Kaffee oder Kuchen mitbrachten. |
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2006 |
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Quelle |
Artikel |
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15.12.2006

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de. |
Taunusklub Usingen im Internet
Usingen. Wer sich im Internet
umschaute, suchte den Taunusklub Usingen bisher vergebens. Das hat sich nun
gründlich geändert. Unter
http://www.taunusklub-usingen.de kann man sich nun eingehend über
Mitgliederstand, Aktivitäten, Wanderungen, Wanderwege, Naturschutz,
Nordic-Walking-Gruppen, Seniorentreffen, Historie und Zukunftsplanung des
Vereins informieren. Wer will, kann auch den jeweils gerade aktuellen
Wanderplan einsehen und ausdrucken, in der Bildergalerie blättern, die
Satzung studieren oder einige Presseberichte lesen. „Der Internetauftritt
ist unserem Wanderfreund Klaus Pistor zu verdanken, der
in unermüdlicher Kleinarbeit die Webseite gestaltet hat“, lobte Wanderwartin Heidrun Rogge das große Engagement des Tauniden in ihrer
Rede bei der Auszeichnungsfeier der Saison 2005/2006.
„Mit unserem Internetauftritt, mit unseren Familienwanderungen und dem
Nordic-Walking-Angebot wollen wir vor allem auch jüngere Menschen für den
Taunusklub interessieren“, sagte Rogge später. Erst einmal aber galt es,
Bilanz zu ziehen über das vergangene Jahr. „Der Verein hat in der
abgelaufenen Saison 53 Wandertage veranstaltet, plus weitere fast 50 bei den
Senioren.
An den Wanderungen haben von insgesamt 110 Mitgliedern 74 teilgenommen, 51
von ihnen haben ihr Soll erfüllt und erhalten somit die Auszeichnung für ein
weiteres Wanderjahr. Im Durchschnitt waren bei einer Wanderung 16 Mitglieder
und zwei Gäste unterwegs. „Mein herzlicher Dank geht an die Wanderführer,
die uns wieder durch unsere schöne Heimat und andere Regionen geführt
haben“, erklärte die Wanderwartin. Inzwischen hat die Nordic-Walking-Gruppe
ihren ersten Geburtstag gefeiert. Die Teilnehmer starten immer dienstags und
donnerstags morgens am Hattsteinweiher. „Wanderfreundin Renate Anders gilt
unser besonderer Dank für ihren Einsatz als Leiterin.“ Heidrun Rogge hat
schon das 8. Wanderjahr und 300 Wanderungen hinter sich. Langweilig ist es
ihr dabei nie geworden, auch wenn sie schon viele Wanderwege kenne. „Die
Wanderführer haben unterschiedliche Interessen, der eine legt den
Schwerpunkt auf Kultur, ein anderer auf die Geologie, wieder ein anderer
kennt sich mit Fauna und Flora besonders gut aus, da lernt man einfach nie
aus“, meinte die Wanderwartin. |
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13.11.2006

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeigers, www.usinger-anzeiger.de.
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Usinger Tauniden
fünf Tage zu Gast auf der Fränkischen Alb - Ausgedehnte Besuch Bambergs -
Exotische Bäume (Wanderwoche vom 07.10. - 12.10.06)
USINGEN (ek).
Fünf überwiegend sonnige Tage erlebten 19 Usinger Tauniden auf der
Fränkischen Alb und im "Fränkischen Gottesgarten". Als Wanderführer war
niemand besser geeignet als die ehemaligen Franken Barbara und Hans Stroblik,
die bereits seit 26 Jahren Mitglieder im Taunusklub Usingen sind und den so
genannten Heimvorteil hatten.
In der Korbstadt Lichtenfels, wo sich vieles um die uralte Handwerkskunst
des Flechtens dreht und auch Deutschlands einzige Fachschule für
Korbflechterei existiert, nahmen die Wanderer Quartier. "Franken ist wie ein
Zauberschrank" heißt es in einem Reiseführer, und den öffneten die Usinger
bei ihren Wanderungen, Besichtigungen und Fahrten.
"Fränkisches Dreigestirn" Unmittelbar vor den Toren von Lichtenfels liegt
das berühmte "Fränkische Dreigestirn". So führte der Weg nach
Vierzehnheiligen, der von Balthasar Neumann geschaffenen einzigartigen
Basilika, Höhepunkt des deutschen Rokoko-Sakralbaus und als Raumwunder
bezeichnetes architektonisches Meisterwerk von europäischem Rang. Von dort
ging es zum sagenumwobenen Staffelberg, mit seinem bereits in der jüngeren
Steinzeit besiedelten und bis 1929 von Einsiedlern bewohnten 539 Meter hohen
Hochplateau eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region und schließlich
zum prachtvollen ehemaligen Benediktinerkloster Banz.
Nicht fehlen durfte ein ausgedehnter Besuch in Bamberg, seit 1993
Weltkulturerbe der UNESCO, mit seinen historischen Gebäuden aus tausend
Jahren Baukunst. In der wie Rom auf sieben Hügeln erbauten Bischofs- und
Kaiserstadt waren nicht nur herausragende Bauwerke aus der Zeit zwischen
Mittelalter und bürgerlichem Barock zu bewundern. Bamberg gilt wegen seiner
romantisch anmutenden Wasserläufe und Brücken auch als "Klein Venedig". In
der Bierstadt Bamberg mit allein neun Privatbrauereien kamen natürlich alle
Liebhaber des Gerstensaftes auf ihre Kosten. Ein Muss war die Einkehr im "Schlenkerla",
wo es das unverwechselbare Rauchbier gibt.
Einen unvergleichlichen Blick über das Frankenland und bis in den Thüringer
Wald, die Rhön und ins Fichtelgebirge bot die Veste Coburg, die auch als
"Fränkische Krone" bezeichnet wird. Der Aufstieg zur zweitgrößten
stauferzeitlichen Burganlage Deutschlands führte durch einen großen alten
Park, in dem die Wanderer neben exotischen Trompeten- Zeder- und Ginkobäumen
auch imposante Schwarzkiefern und einen Mammutbaum bewunderten. Nach dem
Abstieg von der Veste stand eine Führung durch Schloss Ehrenfels, der
ehemaligen Stadtresidenz der Coburger Herzöge auf dem Programm.
Franken hat jedoch nicht nur interessante Kultur zu bieten. Natur pur, das
war ein Wandertag im Kleinziegenfeldertal mit seinen hohen Kletterfelsen. Ab
der Weismainquelle starteten die Usinger Tauniden eine Rundwanderung, vorbei
an reizvoller Wacholderheide und einzelnen schroffen Felsfiguren am
Wegesrand. Als es Zeit war, eine deftige Brotzeit einzunehmen,
beschlagnahmten die Hessen lautstark eine typisch fränkische Wirtschaft.
Die abwechslungsreiche Fünftages-Tour des Taunusklubs Usingen ließ trotzdem
auch Platz, die Zeit für einen Besuch des Thermalbades in Bad Staffelstein
abzuzwacken.
Ihre Begeisterung über die gute Organisation des Ausfluges fassten die
Teilnehmer in Verse. Aus ihrer alten Heimat erhielten die beiden Reiseführer
von ihren Wanderfreunden eine Dankeskarte für diese zugleich lehrreiche und
reizvolle Reise, die ihnen Städte und Land in Franken näher brachte. "Bei
den Franken können wir uns nur bedanken", reimten die Tauniden für das
Ehepaar Stroblik. |
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30.08.2006

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de. |
Wanderer in der Wetterau (Wanderung am 20.08.06)
Usingen. Der Taunusklub Usingen verband eine
abwechslungsreiche Wanderung nach Steinfurth und Münzenberg mit einer
historischen Bahnfahrt. Eine große Gruppe von 32 Wanderfreunden fand sich am
Startpunkt in Bad Nauheim ein. Klaus Pistor führte sie zum ersten
Etappenziel, dem Rosendorf Steinfurth, wo der Schaugarten der Rosenunion zur
Besichtigung einlud. Anschließend durchquerten sie Steinfurth, um in dem
darüber gelegenen Buchenwald in einer Hütte Rast zu machen. Als sie nach den
Heide-Höfen den Waldrand erreichten, konnten sie in der Ferne bereits das
«Wetterauer Tintenfass» sehen: die Münzenburg, die mit ihren beiden Türmen
einer altertümlichen Schreibgarnitur ähnelt.
Nach einer weiteren Stunde erreichten sie die Stadt Münzenberg und stärkten
sich im Burghotel. Der letzte Abschnitt führte vorbei an Fachwerkhäusern zum
Bahnhof, wo die Wanderer mit der historischen Eisenbahn die Rückfahrt nach
Bad Nauheim antraten – ein gelungener Abschluss der 16 Kilometer langen
Wanderung. (resc) |
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20.07.2006

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de.
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Papageien haben die Tauniden lieb (Wanderung am 09.07.06)
Usingen.
Gleich in zwei Gruppen starteten die Usinger Tauniden jetzt zur Vogelburg
und liefen von Cratzenbach über Rod an der Weil nach Hasselbach. Unmittelbar
vor der Vogelburg erreichte die schnellere Truppe die zweite Gruppe, und
gemeinsam ging es ans Ziel. Nach einer Strecke von fünf und zehn Kilometern
waren die Wanderer durstig und hungrig: Sie labten sich an dem Büfett und
waren froh, ein schattiges Plätzchen gefunden zu haben.
Gestärkt erkundeten die Tauniden den Vogelpark: Seit 25 Jahren finden hier
Papageien ein Zuhause. Eine Schutzburg für Papageien, die von privaten
Haltern aus den unterschiedlichsten Gründen dort abgegeben werden. Große
Freude bereitete es den Wanderern, mit den Papageien zu sprechen.
Auf dem
Rückweg gab es noch einen kurzen «Boxenstopp» im Eichelbacher Hof. Ein
dickes Lob gab’s für die Wanderführer Helmi und Werner Nolte, und dann ging
jede Gruppe zurück zum Ausgangspunkt der rundum gelungenen Wanderstrecken. (cgr)
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01.07.2006

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Taunus Zeitung,
Tageszeitung für den Hochtaunuskreis, www.tz-usingen.de und
www.taunuszeitung.de.
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Nach dem Wandern folgt Schlemmen (Sommerfest am 24.06.06)
Usingen. Dass Horst Reinmöller schon viele Jahre
Führungsqualitäten beim Taunusklub Usingen bewiesen hat, ist vollkommen
unstrittig. Dass der passionierte Wanderer die Führungsposition nicht
umsonst innehat, das zeigte sich nun wieder einmal beim Sommerfest des
Ortsvereins. Das begingen die Tauniden nämlich beherzten Schrittes und das,
obgleich doch am Nachmittag ein wichtiges Fußballspiel bevorstand und der
Teil der Wanderer, der sich um das Essen kümmerte, bereits am «Festplatz»
des Taunusklubs wartete. Bei heißen Temperaturen startete eine 16 Mann
starke Gruppe des Taunusklubs vom Neuen Marktplatz aus und begab sich auf
den Roter-Punkt-Weg. Ob Frankfurter Eintracht, Mainz 05, OFC, Lions oder
Skyliners – wenige Stunden nach dem Heimspiel sind die ersten Bilder der
Begegnung bei uns online zu bewundern: „Ein Weg, den der Hauptclub eine Zeit
lang aus dem Wegenetz genommen hat“, sagte Reinmöller. Doch dem Einsatz des
Usinger Ortsvereins sei es zu verdanken, dass der landschaftlich schöne Weg
nun wieder im großen Wandernetz und allen Karten aufgenommen ist. Vom
Marktplatz aus schlugen die Wanderer den Weg Richtung Merzhausen ein. Der
Weg war eigentlich deshalb sehr schön, da er zum großen Teil durch den Wald
führte», sagte Reinmöller. Bis zur B 275 wagte sich die Tauniden,
um diese dann zu überqueren und ein Stück parallel zur Taunusbahn zu laufen.
Bis zur Reitschneise ging es schließlich weiter und am Hattsteinweiher
entlang zurück zu dem «internen» Festplatz von Gerda und Herbert Horn. Sie
stellen uns jedes Jahr ihren grünen Garten zum Feiern zur Verfügung» freute
sich der Vorsitzende. Knapp zwei Stunden brauchten die Wanderer für die etwa
sechs Kilometer lange Strecke auf die sich die große Gruppe begab.
Doch wie immer waren die Wanderer nicht allein unterwegs, sondern auch Gäste
schlossen sich den lauffreudigen Usingern an. Und die zeigten sich ebenso
begeistert von dem großen Büfett, zu dem die Tauniden beitrugen, wie die
Wanderer selbst. Neben Kaffee und Kuchen unter den Pavillons die angenehmen
Schatten spendeten, hatten die Tauniden auch bereits für ein schönes
Lagerfeuer am Abend gesorgt. Frisch gebackenes Brot duftete da mit dem
herzhaften Angebot um die Wette, und natürlich fehlten auch nicht die selbst
gemachten Salate, an denen sich die Mitglieder stärkten. "Seit einigen
Jahren feiern wir hier, und es ist einfach immer wieder schön", so der
Vorsitzende. Und bei schönstem Wetter und leckerem Essen fieberten die
Tauniden schließlich nur noch einem entgegen: dem Deutschlandspiel. (tas)
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